ERSTER INNOVATION SUMMIT HANDWERK AUF RINGBERLIN

Wie kann das Handwerk die Herausforderungen von Digitalisierung, Fachkräftemangel und steigenden Kundenerwartungen erfolgreich meistern?

Mit dieser Frage beschäftigte sich der erste Innovation Summit Handwerk 2026, zu dem die Initiative Make Innovation Handwerk (MIH) gemeinsam mit TECH IN CONSTRUCTION nach Berlin eingeladen hatte. Auf dem Modell-Campus ringberlin kamen Handwerksbetriebe, Kammern, Verbände, Start-ups und Innovationspartner aus ganz Deutschland zusammen, um neue Lösungsansätze kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und Kooperationen anzustoßen.

Staatssekretär Dr. Severin Fischer von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe eröffnete den Summit, wobei er feststellte: „Der Innovation Summit Handwerk zeigt, wie viel Innovationskraft und Kreativität im Handwerk stecken. Hier werden neue Ideen, praxisnahe Lösungen und echte Zukunftstechnologien vorgestellt, die Wertschöpfung schaffen und den Wandel der Branche vorantreiben. Mit seinem starken Innovationsökosystem und Orten wie dem Modell-Campus ringberlin bietet Berlin dafür hervorragende Voraussetzungen. Hier entstehen die Innovationen von morgen!“

Zu den vorgestellten Best Cases gehörten die „Farbeimer-Challenge“, der KI-gestützte Technik-Chatbot „SteinIQ“ für das Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk sowie die Zusammenarbeit zwischen dem Robotik-Start-up CONBOTICS und einem Berliner Malerbetrieb bei der Entwicklung des Malerroboters 2.0. Großen Zuspruch fanden auch die interaktiven Formate der Veranstaltung. Für besondere Dynamik sorgte das Format „Zukunft Handwerk trifft Start-up“. Acht Start-ups präsentierten ihre Lösungen in einem Pitch-Battle und stellten sich den Fragen des Publikums.

Parallel fand erstmals die TECH IN CONSTRUCTION auf ringberlin, unter der Schirmherrschaft von Bundesministerien Verena Hubertz, statt. Die Bundesbauministerin verschaffte sich Einblicke in die Innovationen der Startups. Es wurde deutlich: Wir brauchen konkrete Lösungen, die wir schnell in die Umsetzung bringen können und die Messe hat gezeigt, einige Lösungen haben wir bereits.

Mit dem gemeinsamen Networking-Ausklang endete ein Tag, der deutlich machte: Die Zukunft des Handwerks wird nicht nur diskutiert, sondern aktiv gestaltet.

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